01.12.2016

bayernhafen Regensburg schafft und sichert Arbeitsplätze

Empirische Studie zur regionalen Beschäftigungswirkung zeigt: Über 7.500 Arbeitsplätze in der Region hängen vom bayernhafen Regensburg ab.

Über 7.500 Arbeitsplätze in der Region hängen vom bayernhafen Regensburg ab, der zusammen mit den Binnenhafen-Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zur bayernhafen Gruppe gehört. Damit kommen auf jeden der insgesamt rund 1.800 Arbeitsplätze im bayernhafen Regensburg mehr als drei Arbeitsplätze bei Unternehmen in der Region. Fast 85% aller Arbeitsplätze im bayernhafen Regensburg setzen fundierte Fachkenntnisse voraus: 71% als Fachkräfte, 10% als Spezialisten, 3% als Experten.

Regensburg, 1. Dezember 2016 – Der bayernhafen Regensburg zieht Unternehmen an: Unternehmen im Hafen selbst ebenso wie Unternehmen im Umland, die den trimodal angebundenen Hafen für Import und Export nutzen. Diese Betriebe ihrerseits ziehen weitere Unternehmen an, bei denen sie Vorleistungen oder Investitionsgüter einkaufen. Der bayernhafen Regensburg wirkt somit wie ein Magnet.

Jetzt ermittelte die bayernhafen Gruppe in einer empirischen Studie, wie groß die regionale Beschäftigungswirkung ihrer Standorte genau ist. Das Ergebnis für den bayernhafen Regensburg: Über 7.500 Arbeitsplätze in der Region hängen vom bayernhafen Regensburg ab. Damit kommen auf jeden der insgesamt rund 1.800 Arbeitsplätze im bayernhafen Regensburg mehr als drei Arbeitsplätze bei Unternehmen in der Region.

Die Beschäftigungswirkung des bayernhafen Regensburg setzt sich wie folgt zusammen:

Zudem setzen fast 85% aller Arbeitsplätze im bayernhafen Regensburg fundierte Fachkenntnisse voraus: 71% als Fachkräfte, 10% als Spezialisten, 3% als Experten. 16% beträgt der Anteil der Helfertätigkeiten.

Die Studie zur regionalen Beschäftigungswirkung der sechs bayernhafen Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Regensburg, Roth und Passau basiert auf einem Leitfaden, den der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. und das Institut für Verkehrsplanung und Logistik an der Technischen Universität in Hamburg gemeinsam entwickelt haben. Um die regionale Beschäftigungswirkung des bayernhafen Regensburg zu erfassen, wurden alle Unternehmen im bayernhafen Regensburg selbst sowie Unternehmen im Einzugsgebiet im Umkreis von ca. 50 km, die z.B. Vorprodukte per Bahn oder Schiff über den Hafen beziehen oder den Hafen für den Export ihrer Güter nutzen, befragt. Insgesamt beteiligten sich 128 Betriebe an der Befragung (Beteiligungsquote 76%). Eine empirisch gesicherte Datenbasis.

„Die Studie zeigt: Der bayernhafen Regensburg ist ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung in der Region“, sagt Dieter Haack, Niederlassungsleiter des bayernhafen Regensburg, „zudem beweist die Studie, dass das Anforderungsniveau der Arbeitsplätze in den Hafenstandorten breit aufgestellt ist: Von einfachen Tätigkeiten, für die keine oder nur geringe Fachkenntnisse notwendig sind, über solche die Fachkenntnisse voraussetzen, zum Beispiel durch eine mehrjährige Berufsausbildung, bis hin zu komplexen Tätigkeiten, die eine Meisterausbildung oder einen Hochschulabschluss erfordern. Dadurch profitiert der gesamte regionale Arbeitsmarkt vom Hafen.“

Die Zahlen der Studie sind konservativ gerechnet. Denn die Beschäftigungswirkung des bayernhafen Regensburg ist in Wirklichkeit noch höher. So ist in der stark agrarisch geprägten Oberpfalz eine vollständige Befragung der vielen kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Familienbetriebe nicht realisierbar. Einen weiteren Beschäftigungseffekt, insbesondere auf Handel und Gastronomie, übt die Flusskreuzschifffahrt aus: Studien zufolge gibt ein einzelner Kreuzfahrttourist im Schnitt 30 bis 50 Euro pro Tag für Stadtführungen, Souvenirs, Taxis oder Cafébesuche aus.

Die Beschäftigungswirkung der bayernhafen Gruppe
Für die sechs Standorte der bayernhafen Gruppe in Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Regensburg, Roth und Passau zeigte die Studie: Mehr als 40.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt an den Binnenhäfen der bayernhafen Gruppe. Auf jeden der insgesamt über 13.000 Arbeitsplätze unmittelbar in den Häfen kommen mindestens zwei weitere Arbeitsplätze in den mit den bayernhafen Standorten verflochtenen Regionen.

„Hafen ist ein wirksamer Hebel für Beschäftigung“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, „wir tragen zur Standortsicherung bayerischer Industrie- und Handelsunternehmen bei, zur Schaffung von Clustern und Wertschöpfungsketten. All dies erfordert und stabilisiert Arbeitsplätze. Starke Regionen und starke Binnenhäfen profitieren voneinander.“ 

Zur Begrifflichkeit

Drei Beschäftigungswirkungen

  • „Direkte Beschäftigungswirkung“: Arbeitsplätze bei Unternehmen, die hafenbezogene Produkte und Dienstleistungen anbieten und/oder nachfragen – also bei Unternehmen im Hafen selbst sowie bei Industrie- und Handels-Unternehmen, die die Umschlagsfunktionen des Hafens für ihre Logistik nutzen, zusammengefasst als „hafenaffine“ Unternehmen.
  • „Indirekte Beschäftigungswirkung“: Arbeitsplätze bei Unternehmen, bei denen die hafenaffinen Unternehmen Güter und Dienstleistungen – also Vorleistungen und Investitionsgüter – einkaufen.
  • „Induzierte Beschäftigungswirkung“: Arbeitsplätze in Betrieben, bei denen die Beschäftigten der befragten Betriebe ihre privaten Konsumbedürfnisse decken.

Die vollständige Pressemitteilung steht auch als PDF  zum Download zur Verfügung.

Fotos

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Auf dem 180 Hektar - das entspricht einer Fläche von rund 250 Fußballfeldern - umfassenden Hafengebiet sind 85 Firmen mit rund 1.800 Arbeitsplätzen angesiedelt. Der bayernhafen Regensburg selbst beschäftigt 50 Mitarbeiter.
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