Symposium zur Donau-Raum-Strategie in Regensburg
Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr unterstützt EU-Modellprojekt
Die Donau – mit etwa 2.900 km Länge - verbindet zwischen Quelle und Mündung 14 Staaten, darunter 8 EU-Mitgliedsländer. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Union ein Projekt entwickelt, den Donauraum als sog. „Makroregion“ zu fördern. Als Makroregion versteht man eine Region innerhalb der EU, in der eine Gruppe von Mitgliedstaaten zusammenarbeitet, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das aktuelle Projekt soll die Wettbewerbsfähigkeit des Donau-Raumes stärken.
Die Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) lud am 8. Mai nach Regensburg ein, um über die Bedeutung des Kombinierten Verkehrs für das EU-Projekt zu diskutieren. Neben der Bahn und dem Containerterminal Köln war auch der Bundesverband öffentlicher Binnenhäfen (BöB) vertreten. Aus der Region waren Alexander Ochs von der bayernhafen Gruppe als Fachreferent für den Kombinierten Verkehr, Andreas Pippig und der Geschäftsführer der Hafen Straubing-Sand GmbH, Andreas Löffert, anwesend.
Die Referenten betonten, wie wichtig die Anbindung der Donauhäfen an das Verkehrsnetz in den Balkanländern sei. Dazu gehöre auch der weitere Ausbau der Schienen- und Straßeninfrastruktur. Die Vertreterin der EU, Irina Cruceru, verdeutlichte die Bedeutung der Makroregion „Donau“ als Drehscheibe zwischen Ostsee und Schwarzem Meer und via Türkei nach Zentralasien. Dabei könnten Containerdienste und Schiffe eine bedeutende Rolle spielen.
Unter der Moderation von Ernst Schmied (CVI Group) und H.-J. Fortmann (Evonik Industries) wurden im Rahmen von Podiumsdiskussionen bereits realisierte Erfolgsmodelle am Rhein vorgestellt sowie Lösungsansätze für die Donau erörtert.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, bei der neue Strategien zur Förderung des Donauraumes entwickelt wurden. Beim anschließenden Get Together wurden bis in die Abendstunden die Ergebnisse des Tages diskutiert.


